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In 6 Schritten die Öffnungsrate von E-Mail-Aktionen erhöhen

Teil 1

17-05-2021

Von Eva Rouwenhorst

E-Mail-Marketing wird immer eingesetzt, um ein konkretes Ziel zu erreichen. Etwa zur Information der Kunden über Neues im Onlineshop, zur Erhöhung des Online-Umsatzes oder um nach einem Kauf einen Service anzubieten. Ein wichtiger Aspekt beim E-Mail-Marketing ist die Öffnungsrate. Schließlich wollen Sie, dass Ihre Newsletter möglichst oft geöffnet und gelesen werden. Wie schaffen Sie es, dass sich die Öffnungsrate Ihrer E-Mail-Kampagnen erhöht, bei normalen Mails wie bei Warenkorbabbruch-Aktionen oder der Aufforderung zur Abgabe einer Bewertung? In diesem Blog erzählen wir Ihnen Schritt für Schritt, was Sie tun können, damit Ihr Newsletter öfter geöffnet wird.

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Was ist eine gute Öffnungsrate?

Die Öffnungsrate einer E-Mail ist das Verhältnis zwischen verschickten E-Mails und von den jeweiligen Empfängern geöffneten E-Mails. Nach Angabe von InxMail betrug die durchschnittliche Öffnungsrate für E-Mails letztes Jahr 27,4 %, also in etwa so viel wie im Jahr davor. Bedeutet das, dass Sie definitiv nicht richtig liegen, wenn Ihre Öffnungsrate bisher unter 27,4 % beträgt? Keineswegs! Eine durchschnittliche Öffnungsrate für alle gibt es nämlich nicht. Die Öffnungsrate hängt schließlich auch von der Branche ab, von der Anzahl der Empfänger, an die eine E-Mail geschickt wird, der Art von Mailing und dem Interesse und der Einbeziehung der Zielgruppe. Wir konzentrieren uns in diesem Blog deshalb nicht auf die Frage, ob Ihre Öffnungsrate gut ist, sondern darauf, wie Sie die Rate erhöhen können.

Häufige Probleme bei E-Mails mit niedriger Öffnungsrate

 

Bevor wir die einzelnen Schritte durchgehen, möchten wir uns noch kurz damit befassen, aus welchen Gründen ein Empfänger eine E-Mail nicht öffnet. Das sind im Wesentlichen zwei, nämlich:

Der Empfänger sieht die Mail überhaupt nicht

Wenn Sie als Empfänger eine E-Mail nicht sehen, können Sie sie natürlich auch unmöglich öffnen. Immer wieder landen E-Mails im Spamfilter des Empfängers, so dass der Empfänger die E-Mails gar nicht sieht, außer wenn er selbst in seinem Spamordner nachschaut. Möglicherweise stimmt auch die E-Mail-Adresse des Empfängers nicht (mehr) oder enthält einen Tippfehler. Auch dann können Sie E-Mails schicken, bis Sie schwarz werden, aber der Empfänger wird die E-Mail nie öffnen und Ihre Öffnungsrate ist entsprechend niedrig.

Der Empfänger hat keinen Anreiz, die E-Mail zu öffnen

Ein anderer Grund, warum ein Empfänger eine E-Mail nicht öffnet, ist, weil für ihn kein Anreiz zum Öffnen der E-Mail besteht. E-Mail-Marketing ist derzeit eine der erfolgversprechendsten Marketingformen, so wundert es nicht, dass fast jede Firma diese Möglichkeit nutzt. Die Folge: Die Leute bekommen jeden Tag unzählige E-Mails von den unterschiedlichsten Unternehmen. Die Konkurrenz ist also groß und die Empfänger klicken ungelesene E-Mails immer öfter und schneller weg. Der Empfänger muss heute deshalb einen sehr guten Anreiz haben, um ausgerechnet Ihre E-Mail doch zu öffnen.

Schritt für Schritt zur Verbesserung der Öffnungsrate

Sie wissen jetzt, welche Probleme häufig dafür verantwortlich sind, dass ein Empfänger eine E-Mail nicht öffnet. Aber wie können wir dafür sorgen, dass die Empfänger Ihre E-Mail dennoch öffnen, oder: was können Sie tun, um die Öffnungsrate Ihrer E-Mails zu erhöhen? Das erklären wir Ihnen Schritt für Schritt.

Schritt 1: Technische Hindernisse ausräumen

Ein wichtiger erster Schritt zur Erhöhung der Öffnungsrate ist, dass Ihre Mail überhaupt erst sichtbar ist. Da geht es um die Deliverability von E-Mails, oder anders gesagt: Wie schafft es Ihre E-Mail in den Posteingang des Empfängers und bleibt nicht im Spamfilter hängen?

 

Mit einem Mailingtool können Sie - wenn Sie das möchten - eine Mail von einer anderen E-Mail-Adresse aus versenden. Das wird oft missbraucht und die E-Mails landen dann im Spamfilter des Empfängers. Posteingangsserver, also die E-Mail-Server der Empfänger, überprüfen die Mails nämlich und markieren eine Mail als Spam, wenn dieser Verdacht naheliegt. Um das zu vermeiden, muss Ihr DNS Provider oder Ihr E-Mail-Hostingdienst eine Reihe von technischen Änderungen vornehmen, zum Beispiel einen SPF-Record, ein DKIM und eine DMARC Policy erstellen. Werden diese Änderungen nicht vorgenommen, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass jede E-Mail im Spamfilter des Empfängers landet. Doch es gibt noch mehr Punkte, die gecheckt werden müssen, um die Deliverability von E-Mails zu gewährleisten. Hier finden Sie eine gute Übersicht, was Sie alles tun können.

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Zusätzlich sollten Sie prüfen, ob Sie nicht zu viele spamverdächtige Begriffe in Ihren E-Mails verwenden. Die Posteingangsserver Ihrer Empfänger sind da nämlich sehr streng. Schauen Sie mal in Ihren eigenen Spamfilter. Wahrscheinlich finden Sie da auch viele E-Mails, bei denen es um kostenlose Artikel oder sexuelle Inhalte geht. Spam-Begriffe, die Sie in Ihren E-Mails vermeiden sollten, sind Wörter wie: kostenlos, Rabatt, Vorteil, heute noch bestellen, kein Spam oder Sonderangebot. Auch die übermäßige Verwendung von Euro-Symbolen, Ausrufezeichen oder Großbuchstaben wird als Spam gewertet. Darauf sollten Sie also achten

Schritt 2: Schreiben Sie relevant und persönlich

Ein zweiter Schritt zur Erhöhung der Öffnungsrate Ihrer E-Mails hängt mit der Relevanz zusammen. Sind die Mails, die Sie verschicken, relevant (genug) für Ihre Kundengruppe? Oder anders gesagt: Entspricht der Inhalt wirklich dem möglichen Bedarf Ihrer Kunden? Sprechen Sie Ihre Kunden persönlich an?

 

Ihre Kunden möchten Mails bekommen, deren Inhalt für sie interessant ist. Überlegen Sie doch einmal selbst: Sie bestellen regelmäßig online ganze Kaffeebohnen, mit denen Sie zuhause einen köstlichen Kaffee kochen. Dann erhalten Sie eine Mail, in der der Onlineshop Angebote für Filterkaffee anpreist. Das sehen Sie schon im Betreff. Höchstwahrscheinlich ist Ihr erster Gedanke: „Was soll ich mit Filterkaffe?“ Sie haben schließlich einen Kaffeeautomaten, keine Kaffeemaschine. Sie öffnen die Mail nicht, sondern löschen sie, weil diese Mail für Sie keinerlei Relevanz hat. Eine Mail, in der Sie über Angebote für Kaffeebohnen informiert werden, hätte in diesem Fall Relevanz gehabt. Der Onlineshop hätte seine Mailingliste besser danach aufteilen können, ob die Kunden bisher Filterkaffee bestellt haben oder nicht. Die Mail über Filterkaffee-Angebote hätte dann an Filterkaffee-Käufer geschickt werden können, an die Kaffeebohnen-Käufer hätte man eine separate Mail mit Kaffeebohnen-Angeboten schicken können. Sie sehen schon: Sie müssen Ihre Kunden kennen und dieses Wissen als Vorteil für Ihr E-Mail-Marketing nutzen.

 

Ganz gleich, was Sie verkaufen, versuchen Sie nach Möglichkeit immer, Ihre Mailingliste zu unterteilen, wenn Sie eine konkrete E-Mail verschicken möchten, weil die Wahrscheinlichkeit, dass die Empfänger die Mail öffnen, dann viel größer ist. Planen Sie eine Mail, die für alle interessant sein kann, beispielsweise 5 % Rabatt auf das gesamte Sortiment? Dann können Sie die Mail natürlich an alle schicken.

 

Auch eine persönliche Anrede kann sich positiv auf die Öffnungsrate Ihrer Mails auswirken. Sprechen Sie Ihre Kunden mit „Sehr geehrte Kundin“ oder mit „Hallo Paul“ an? Da Sie ja den Vornamen Ihrer Kunden kennen, sollten Sie - sofern Sie das noch nicht machen - versuchen, sie auch mit dem Vornamen anzusprechen, damit sie noch mehr das Gefühl haben, dass die Mail speziell an sie gerichtet ist. In vielen Mailingtools können Sie das ganz leicht einstellen, indem Sie Platzhalter wie [Firstname] hinter „Hallo“ einfügen, so dass das Mailingtool hier automatisch den Vornamen einträgt, der zu der betreffenden E-Mail-Adresse des Empfängers gehört.

Neugierig auf die Schritte 3, 4, 5 und 6? Behalten Sie die Website für Teil 2 dieses zweiteiligen Teils im Auge!

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