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Marketingtipps für Ihren Online-Fashionshop

Von Vera Voortman

17-09-2020

Wenn Sie Ihre Zielgruppe erreichen und die Conversion auf Ihrem Fashionshop erhöhen möchten, ist Marketing ein gutes Instrument, um das zu realisieren. Zudem ist das meiste davon kostenlos. Um mehr Kunden zu bekommen und den Kundenwert zu erhöhen, können Sie die Tipps anwenden, die wir in diesem Blog vorstellen. Vor allem in der Modebranche lassen sie sich gut umsetzen, weil diese Branche natürlich sehr speziell ist. In diesem Blog verraten wir Ihnen unsere besten Tipps für das optimale Marketing für Ihren Online-Fashionshop.

Marketing Fashionshop

Zielgruppe

Bevor Sie sich mit Marketing befassen, sollten Sie Ihre Zielgruppe klar vor Augen haben. Ihre Zielgruppe, das sind die Personen, von denen Sie möchten, dass sie Klamotten bei Ihnen kaufen. Wenn Sie zum Beispiel Kinderkleider verkaufen, sollen Kinder die Kleider tragen. Die Zielgruppe sind dann jedoch die Eltern der Kinder und nicht die Kinder selbst. Oder wenn Sie Damenmode verkaufen, richten Sie Ihr Marketing an Frauen, aber Sie können innerhalb dieser Gruppe noch weiter spezifizieren. Wenn Sie auf junge Frauen zwischen 20 und 30 Jahren abzielen, ist die Marketingstrategie eine andere, als wenn Sie sich an eine ältere Zielgruppe richten. Eine ältere Zielgruppe hat nämlich andere (Online-)Vorlieben als jüngere Menschen. Deshalb müssen Sie Ihre spezielle Zielgruppe erst gut eingrenzen, bevor Sie sich mit der Ausgestaltung des Marketings befassen. Hilfreich können dabei eine oder mehrere Personas sein. Das bedeutet, dass Sie eine Person definieren, die Ihrer Ansicht nach den perfekten Kunden darstellt. Ein Beispiel finden Sie nachfolgend.

Onlinepräsenz (Corporate Identity)

Die Stimmung in einem echten Ladengeschäft kann großen Einfluss darauf haben, welche Kunden in den Laden strömen. Läuft hippe Top 40-Musik? Dann ist die Zielgruppe aller Wahrscheinlichkeit nach relativ jung. Ist die Farbensprache im Geschäft ruhig und zurückhaltend? Dann richtet sich der Laden vermutlich eher an etwas ältere Menschen. Gleiches gilt für Besucher, die Ihren Online-Fashionshop besuchen, auch hier spielt die Stimmung eine Rolle. Es ist toll, wenn Ihre Onlinepräsenz der Stimmung in Ihrem echten Ladengeschäft entspricht, falls Sie einen haben. Falls nicht ist Ihre Onlinepräsenz umso wichtiger. Achten Sie auf eine Corporate Identity mit Elementen, die zusammenpassen, und achten Sie darauf, dass Ihre Corporate Identity Ihre Zielgruppe anspricht. Wenn Sie Damenmode für die reife Frau verkaufen, ist es zum Beispiel Quatsch, mit vielen grellen Farben zu arbeiten, weil dies viel besser zu einer jüngeren Zielgruppe passt. Bei Ihrer Online Corporate Identity spielt auch das Design eine Rolle. In der Software von CCV Shop können Sie selbst ganz einfach eine Shopvorlage nach Ihren eigenen Wünschen anpassen. Das Design ist wichtig, weil es sich auf die Besucher auswirkt, die Art, wie sie den Onlineshop betrachten, und sogar, wie sie zum Checkout gehen. Möchten Sie mehr über Design erfahren? Lesen Sie weiter, wenn Sie mehr über Onlinepräsenz auf Social-Media-Kanälen wissen möchten.

Wiedererkennungswert und Vertrauen

Was mit dem Design und der Corporate Identity erreicht werden muss, ist der Wiedererkennungswert. Wie bereits erwähnt sollte ein Ladengeschäft - sofern vorhanden - mit dem Online-Fashionshop im Einklang stehen. Doch auch ohne Ladengeschäft können Sie für Ihren Onlineshop einen Wiedererkennungswert erzielen. Wenn die Besucher den Shop wiedererkennen, wächst ihr Vertrauen - und Vertrauen ist ein wichtiger Faktor bei Leuten, die im Internet einkaufen möchten. Ein Großteil der Internetkunden gibt an, eher etwas zu kaufen, wenn sie den Onlineshop vertrauenswürdig finden. Dieses Vertrauen lässt sich neben dem Wiedererkennungswert beispielsweise auch durch Kundenbewertungen im Onlineshop erhöhen. Hilfreich ist außerdem auch, dass Sie bei Ihrer Marketingkommunikation gegenüber dem Kunden transparent sind. Wenn ein T-Shirt beispielsweise kleiner als normal ausfällt, weisen Sie in der Artikelbeschreibung darauf hin. So vermeiden Sie Enttäuschungen und sind Ihren Kunden gegenüber ehrlich.

Social Media (sozialen Medien)

Wir haben bereits darüber gesprochen, dass eine konsistente Corporate Identity und der Wiedererkennungswert wichtig sind, um Ihre Zielgruppe zu erreichen und dort Top of Mind zu bleiben. Für Social Media gilt das auch, allerdings ist das ein anderes Gebiet als Ihr Onlineshop. Es gibt viele unterschiedliche Social-Media-Kanäle. Die beliebtesten in Deutschland sind Instagram, Facebook, Pinterest und LinkedIn. Auf all diesen Kanälen können Sie Ihren Fashionshop gut promoten. Zum Beispiel, indem Sie Content posten, bei dem Ihre Models Ihre Artikel anhaben, und erzählen, welche Größe sie tragen, so dass die Besucher wissen, wie die Kleider aussehen. Wenn Sie eine jüngere Zielgruppe haben, können Sie auch TikTok nutzen. Auf Instagram können Sie Produkte mit Ihren Posts verlinken. So werden die Leute direkt auf Ihren Onlineshop weitergeleitet und das Einkaufen wird vereinfacht. Möchten Sie mehr darüber erfahren, wie Sie die Social Media am besten für Ihren Fashionshop einsetzen können? Klicken Sie hier

sozialen Medien

Influencer

Der Einsatz von Influencern wird immer beliebter. Marketing mit Influencern bedeutet, dass eine Person, die viele Menschen in den Social Media erreicht, ein Foto oder Video postet, auf dem sie Ihre Mode promotet. Das geschieht auf fast allen Social-Media-Plattformen wie Twitter, Instagram, Facebook und YouTube. Einen Werbe-Content erkennt man oft an #spon (für „sponsored“). So wissen die Leute, die den Post lesen, dass der Influencer dafür bezahlt wurde. Man sollte meinen, dass Influencer dann nur Gutes über den Artikel sagen, weil sie dafür bezahlt wurden, dass sie ihn tragen. Das ist aber oft nicht so. Wenn Sie einen Influencer suchen, der ein vertrauenswürdiges Image hat und für seine Ehrlichkeit bekannt ist, ziehen Sie nämlich den größten Nutzen aus einer eventuellen Zusammenarbeit. Bei Mode gibt es für Influencer viele Möglichkeiten. Man kann ihnen zum Beispiel ein paar Artikel schicken und fragen, ob sie ein Unboxing-Video auf YouTube posten wollen. Oder Sie schicken ihnen ein Outfit und fragen, ob sie ein Foto dieses Outfits in den Social Media posten und mit Ihrer Marke taggen möchten.

SEO und SEA

SEO bedeutet Search Engine Optimization, zu Deutsch: Suchmaschinenoptimierung. SEA bedeutet Search Engine Advertising, also das Werben auf Suchmaschinen. Eigentlich geht es darum, kostenlos oder gegen Bezahlung weit oben in Google zu landen. Die Optimierung dieser Prozesse kann dafür sorgen, dass Ihr Onlineshop ganz oben auf der Liste steht, wenn jemand zum Beispiel in Google „geblümtes Sommerkleid“ sucht. Bei SEO können Sie viel tun, um Ihr Ranking in der Suchmaschine zu verbessern. Beginnen sollten Sie mit einer Suchwortanalyse. Überlegen Sie dabei, unter welchen Begriffen Sie gefunden werden wollen. Beachten Sie, dass Begriffe wie „Sommerkleid“ sehr allgemein sind und Sie deshalb wahrscheinlich viel Konkurrenz haben werden. Mit „geblümtes Sommerkleid“ zum Beispiel wird die Konkurrenz schnell kleiner werden. Seien Sie deshalb konkret.

 

Mit SEA können Sie Anzeigen bei bestimmten Suchbegriffen einblenden lassen. Mit Werbung erzielen Sie oft garantiert einen Platz weiter oben. Beachten Sie aber, dass dann das grüne Kästchen mit „Anzeige“ in der Suchanzeige stehen bleibt, die Leute also sehen können, dass es sich um Werbung handelt. Sie können auch visuell mit einem Banner werben. Bei SEO können Sie auf Ihrem Onlineshop selbst viel tun, zum Beispiel die Suchbegriffe in den Texten verwenden oder interne Links auf die Seiten Ihres Onlineshops setzen. Sie möchten mehr zum Marketing für Ihren Onlineshop erfahren? Lesen Sie diese Seite.

Performance messen

Wenn Sie SEO und SEA verwenden oder oft in den Social Media unterwegs sind, ist es sinnvoll, ab und zu zu schauen, was Sie damit erreichen. Wenn Sie Google Analytics in Ihren Onlineshop integrieren, können Sie hier viele Berichte mit aussagekräftigen Informationen erstellen lassen. Zum Beispiel über welchen Kanal die Leute am häufigsten auf Ihren Onlineshop gelangen. Oder welches Klickmuster die Leute meistens haben, bevor sie etwas kaufen. So erhalten Sie Einblick in den Weg des Kunden und Ihnen fällt vielleicht auf, dass bestimmte Bereiche Ihres Onlineshops von den Kunden als Hindernis erfahren werden. Das können Sie dann angehen und Ihren Onlineshop optimieren und hoffentlich die Conversion erhöhen. In den Social Media können Sie die Meinung Ihrer Kunden einholen, indem Sie eine Frage stellen oder Umfragen durchführen. Mit diesem Feedback messen Sie, wie die Leute Ihren Onlineshop erfahren, und auch damit können Sie Optimierungen vornehmen. Bei CCV Shop haben wir diverse Apps, mit denen Sie mehr Einblick in Ihre Performance erhalten. Schauen Sie doch mal in unserem App Store vorbei.

Größentabelle

Viele Internetkunden legen großen Wert auf eine Größentabelle. Eine Größentabelle ist nicht nur toll für Ihre Kunden sondern auch für Sie als Internethändler, weil dies nämlich eine hervorragende Möglichkeit ist, Retouren zu minimieren oder gar zu vermeiden. Wie bereits gesagt ist für die Kunden Ehrlichkeit bezüglich der Größe und dazu, wie die Artikel ausfallen, ein Pluspunkt. Das gilt auch für die Größentabelle. Sie lässt sich auf unterschiedliche Weise verwenden. Sie können bei jedem Artikel einzeln angeben, wie er in unterschiedlichen Größen ausfällt, aber Sie können auch allgemein eine Größentabelle anzeigen. Mit der allgemeinen Größentabelle schaffen Sie eine Art Filter, wo die Kunden beispielsweise ihre Maße in Zentimeter eingeben können, so dass automatisch nach ihrer Größe gefiltert wird. Die können Sie dann selbst in Ihren Onlineshop hochladen.

Verpackung

Überraschende oder hübsch aufgemachte Unboxing-Erfahrungen werden immer häufiger in den sozialen Medien geteilt. Aus diesem Grund ist die Verpackung auch wichtig für das Kundenerlebnis. Wenn Sie beispielsweise Strandmode verkaufen, ist es nett, wenn Sie für das Papier, in das Sie die Artikel wickeln, Farben nehmen, die zu Strand passen, und beispielsweise ein paar Muscheln mit in das Paket legen. Zusätzlich finden es auch viele Menschen nett, wenn sie etwas geschenkt bekommen. Das können klitzekleine Sachen sein, zum Beispiel ein Armbändchen oder ein Rabattgutschein in Höhe von 5 % oder 10 % für die nächste Bestellung. Damit stärken Sie die Kundentreue, weil die Chance größer ist, dass diese Kunden in Ihren Onlineshop zurückkommen und den Gutschein einlösen. Der Wiedererkennungswert ist auch ein Aspekt, der sich auf die Unboxing-Erfahrung auswirkt. Denn wenn diese Erfahrung der Corporate Identity Ihres Geschäfts oder Onlineshops entspricht, erkennen die Leute das und merken es sich. Nett als Beilage zur Verpackung ist auch ein Visitenkärtchen mit den wichtigsten Infos. Wenn Sie möchten, dass die Leute Ihre Verpackungen in den Social Media teilen, überlegen Sie sich einen #, der zu Ihrer Marke passt, und schreiben Sie ihn auf Ihre Karte. Wenn jemand dann etwas in den Social Media postet und Ihren Hashtag benutzt oder Sie taggt, können Sie das wiederum in Ihren eigenen Social Media teilen. Das fördert die Kundenbindung und bietet Ihnen einen schönen neuen Content.

Hoffentlich gelingt es Ihnen, mit diesen Marketingtipps die richtigen Besucher in Ihren Onlineshop zu locken und Ihre Conversion zu erhöhen.

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