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4 Möglichkeiten, einen Onlineshop ohne Lager zu starten

29-04-2020

von Adonay Ghebremariam

Das Starten eines Onlineshops ist heutzutage sehr einfach. Der größte Kostenposten ist am Anfang meist das Lager. Doch man kann auch ohne Lager erfolgreich einen Onlineshop betreiben. Der größte Vorteil ist dann, dass man oft keine hohen Investitionen in einen Lagerbestand tätigen muss und keinen Lagerraum benötigt. Alles, was mit dem Lager zu tun hat, wird in den meisten Fällen von einem Partner oder Lieferanten abgewickelt. In diesem Blog beleuchten wir vier Möglichkeiten, einen Onlineshop ohne Lager zu starten.

Dropshipping

1. DropShipping

DropShipping ist eine bekannte Form des e-Commerce, bei der kein Lager benötigt wird. Wenn ein Kunde in Ihrem Onlineshop einen Artikel kauft, geben Sie eine entsprechende Bestellung bei Ihrem Lieferanten auf. Der Lieferant schickt den Artikel dann direkt an den Kunden. Als Verkäufer merken Sie davon also gar nichts. Der Kunde wiederum merkt nicht, dass Sie als DropShipper mit einem DropShipping-Lieferanten arbeiten.

 

Als Verkäufer haften Sie jedoch sowohl für den Verkauf als auch für den Artikel. Der Kunde hat schließlich mit Ihnen ein Geschäft abgeschlossen. Stellen Sie deshalb sicher, dass Sie wirklich wissen, was Sie verkaufen. Da etwaige Retouren an Sie zurückgeschickt werden, kostet es Sie als DropShipper nämlich viel Zeit und Geld, die Retouren auch wieder zurück an Ihren Lieferanten zu schicken. Machen Sie deshalb schon im Vorfeld eine Testbestellung bei Ihrem Lieferanten. So sehen Sie, ob der Artikel Ihren Ansprüchen entspricht und auch rechtzeitig geliefert wird.

 

Tipp: Natürlich kommt es bei einem Onlineshop auch zu Retouren. Wahrscheinlich lohnt es sich nicht, die Retouren an Ihren DropShipping-Lieferanten zurückzuschicken, weil Ihnen dann zusätzliche Versandkosten entstehen. Bieten Sie diese Artikel deshalb nach Möglichkeit wieder in Ihrem Onlineshop an. Wenn es zum Verkauf kommt, können Sie die Artikel selbst an den Käufer schicken.

 

Für viele StartUps ist DropShipping also eine interessante Lösung. Da Sie keine Lagervorräte benötigen, brauchen Sie am Anfang auch relativ wenig Startkapital. Möchten Sie mehr über DropShipping erfahren? Schauen Sie sich dann diese Seite und lesen Sie alles über Dropshipping. 

2. Digitale Produkte

Eine andere Möglichkeit, einen Onlineshop ohne Lager zu starten, besteht darin, digitale Produkte zu verkaufen, also Produkte, die nur online verfügbar sind. Die Produkte sind dann möglicherweise in der Cloud gespeichert, physisch merken Sie jedoch auf jeden Fall nichts von diesen Produkten. Es gibt derzeit viele Arten von digitalen Produkten, die online verkauft werden, zum Beispiel e-Books, (Stock-)Fotos, Filme, Abonnements und Apps.

 

Der Vorteil eines digitalen Produkts ist, dass es nicht physisch verschickt werden muss und die Kosten - im Gegensatz zu einem physischen Produkt - viel niedriger sind. Da das Produkt nicht verschickt werden muss, steht es dem Kunden direkt zur Verfügung, nachdem er bezahlt hat. Ein weiterer Vorteil von digitalen Produkten ist, dass Entwicklung oder Verkauf häufig automatisiert erfolgen. So haben Ihre digitalen Produkte einen relativen geringen Pflegeaufwand.

 

Abonnements zum Beispiel laufen oft automatisch. Ändert sich ein Abonnement, beispielsweise der Preis, ist das oft eine einmalige Anpassung, die dann automatisch im Onlineshop vorgenommen wird.

Wichtige Faktoren für die Preisfestsetzung eines digitalen Produkts sind das Wissen, die Zeit und die Arbeit, die darin steckt. Das ist natürlich von Produkt zu Produkt unterschiedlich und muss gut geprüft werden, bevor das digitale Produkt verkauft wird.

 

3. Affiliate Shop

Bei einem Affiliate Shop empfehlen Sie andere Onlineshops auf Ihrem eigenen Onlineshop. Ziel eines Affiliate Shops ist es, möglichst viele Besucher von Ihrem Onlineshop an die Shops zu verweisen, die Sie empfehlen. Wenn die weiterverwiesenen Kunden bei dem betreffenden Onlineshop eine Conversion erzielen, wenn sie zum Beispiel etwas kaufen, erhalten Sie einen bestimmten Anteil als Provision. Wie hoch die Provision ist, müssen Sie mit Ihrem Affiliate Partner vereinbaren.

 

Da Ihr Affiliate Partner das Lager führt, müssen Sie bei einem Affiliate Shop keinen Vorrat kaufen und verwalten. Das Einrichten eines Onlineshops kostet Sie deshalb relativ wenig.

 

Sie müssen natürlich dafür sorgen, möglichst viele relevante Besucher auf Ihren Onlineshop zu locken, denen Sie etwas empfehlen können. Deshalb ist es wichtig, Ihre Zielgruppe genau zu definieren. Vielleicht müssen Sie auch ein Marketingbudget einplanen, um zusätzliche Besucher auf Ihren Onlineshop zu locken.

 

Tipp: Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, mehr Besucher auf den eigenen Onlineshop zu locken. Lesen Sie mehr dazu hier.

4. Fulfillment und Drittanbieter-Webshop

Bei einem Drittanbieter-Webshop verwaltet ein Fulfillmentcenter als Drittanbieter Ihr Lager, einschließlich Verpackung, Versand und etwaigen Retourensendungen. Das Lager gehört jedoch Ihnen. Beispiele für solche Fulfillmentcenter sind in den Niederlanden zum Beispiel Bol.com und Amazon. Diese Parteien verwalten den Lagervorrat, den Sie von Ihrem Lieferanten beziehen. Diese Drittanbieter erhalten eine Vergütung für die Arbeit, die sie im Zusammenhang mit Ihrem Lager leisten. Diese Arbeit besteht zum Beispiel darin, dass ein Fulfillmentcenter wie Bol.com Ihre Artikel an den Kunden schickt, wenn die Bestellung aufgegeben wurde.

Fulfillment und Drittanbieter-Webshop

Der Vorteil dieser Form des Onlineshops ohne Lager ist, dass die Bestellungen oft schneller als bei DropShipping verschickt werden können. Die Kunden legen heutzutage großen Wert darauf, dass sie ihre Ware schnell bekommen. Außerdem müssen Sie sich auch über Retouren und andere Nebentätigkeiten keine Gedanken machen, wenn Sie mit einem Fulfillmentpartner zusammenarbeiten.

 

Der Nachteil eines Drittanbieter-Webshops besteht darin, dass der Partner natürlich eine Vergütung für die Lagerverwaltung bekommt. Da Sie für den Einkauf verantwortlich sind, müssen Sie den Bestand gut im Blick behalten und rechtzeitig aufstocken. Darum kann sich jedoch auch der Lieferant Ihrer Produkte kümmern.

Im Gegensatz zu DropShipping benötigen Sie bei einem Onlineshop mit Fulfillmentpartner schon viel Startkapital, da Sie den Lagervorrat vorher selbst einkaufen. Und schließlich gibt es oft noch andere, die etwas über einen Drittanbieter verkaufen. Denken Sie deshalb gut nach, welches Produkt Sie verkaufen möchten, und prüfen Sie, wie viele Mitbewerber Sie haben.

 

Tipp: CCV Shop bietet über den AppStore diverse Links zu Fulfillmentcentern an. Schauen Sie sie sich hier an.

Es gibt also unterschiedliche Möglichkeiten, einen Onlineshop ohne Lager zu starten. Jede Form hat ihre eigenen Besonderheiten mit den entsprechenden Vor- und Nachteilen. Prüfen Sie deshalb, welche Option für Sie am besten passt, bevor Sie einen Onlineshop ohne Lager in Erwägung ziehen.

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