arrow_backAktuelles anzeigen

5 gute Gründe für einen SaaS-Onlineshop

10-12-2020

Von Vera Voortman

Wenn Sie einen Onlineshop planen, starten Sie erst einmal mit der Orientierungsphase, in der Sie unter anderem Ihre Anforderungen und Wünsche bezüglich der Shopsoftware sortieren. Eine der wichtigsten Fragen, die dabei zu klären sind, ist, ob Sie die Software kaufen (Open Source) oder mieten (SaaS). Sowohl Open Source als auch SaaS haben Vor- und Nachteile, mit denen man sich gründlich befassen muss, bevor man eine Entscheidung trifft. In diesem Blog erläutern wir Ihnen die beiden Optionen und nennen 5 Gründe, die für einen SaaS-Onlineshop sprechen.

1.     SaaS = All-in-One

Bei einer Software-as-a-Service-Plattform (SaaS) zahlen Sie für den Onlineshop inklusive Hosting, Updates und Support. Verknüpfungen mit Zahlungssystemen und Marketingtools zum Beispiel sind automatisch in der Software inbegriffen, so dass Sie sich ganz auf den Verkauf konzentrieren können. Außerdem erhalten Sie Updates vom SaaS-Anbieter. Diese sind in den monatlichen Gebühren inbegriffen, ebenso wie das Hosting Ihres Onlineshops. Das Führen eines Onlineshops mit einer SaaS-Plattform spart also viel Zeit und Geld.

 

Bei Open-Source-Software dagegen ist lange nicht alles inklusive. Ein Open-Source-Onlineshop muss vollständig programmiert werden, dafür muss man sich sehr gut mit der Technik auskennen. Es kostet viel Zeit, den Onlineshop einzurichten bzw. einrichten zu lassen. Sind bestimmte Funktionalitäten veraltet, müssen Sie außerdem selbst Updates vornehmen. Und auch für das Hosting Ihres Onlineshops fallen Kosten an.

SaaS Onlineshop

2.     SaaS = günstig

Bei einer SaaS-Plattform zahlen Sie einen festen Monatsbetrag für Ihren Onlineshop inklusive Hosting, Updates und Support, wie bereits erwähnt. Bei CCV Shop können Sie zum Beispiel schon für 24,95 Euro im Monat einen professionellen eigenen Onlineshop betreiben. Sie entscheiden sich für ein teureres Paket? Dann zahlen Sie 44,95 Euro oder maximal 99,95 Euro im Monat.

 

Open-Source-Software dagegen ist kostenlos im Internet erhältlich, der Code ist frei zugänglich. Das bedeutet, dass Sie eine Lizenz haben, mit der Sie nicht nur Benutzer, sondern auch Entwickler sein können. Der Quellcode gehört Ihnen und Sie müssen monatlich nichts dafür bezahlen. Sie zahlen nur einmal für die Entwicklung. Wer einen nackten Open-Source-Onlineshop errichten lässt, ist jedoch mindestens 5.000 bis 10.000 Euro los. Komplexere Onlineshops für Firmen, die bereits einen ausgereiften Auftrags- und Verarbeitungsprozess haben, kosten sogar 30.000 bis 100.000 Euro.

3.     SaaS = keine technischen Vorkenntnisse erforderlich

Wenn Sie sich für SaaS entscheiden, können Sie Ihren Onlineshop selbst einrichten. Dafür benötigen Sie keine technischen Vorkenntnisse. SaaS-Anbieter arbeiten oft mit einem Wartungstool, bei dem Sie Anpassungen im Onlineshop einfach durch Anklicken und Uploaden erledigen können, zum Beispiel Fotos zu Artikeln hinzufügen, Farben anpassen, Logos hinzufügen und vieles mehr.

 

Ein Open-Source-System dagegen muss vollständig programmiert werden, dafür muss man sich sehr gut mit der Technik auskennen. Ein Open-Source-Softwarepaket bietet sich deshalb insbesondere dann an, wenn Sie diese Vorkenntnisse haben oder bereit sind, einen Dienstleister für die Einrichtung des Onlineshops zu bezahlen. Auch wenn Ihr Onlineshop eingerichtet ist und Sie nachträglich noch etwas ändern möchten, müssen Sie dann einen Dienstleister einschalten.

4.     SaaS = immer die neuesten Updates

Wie bereits kurz angedeutet werden Software-Updates bei einer SaaS-Lösung immer komplett vom SaaS-Dienstleister bereitgestellt und sind im Monatsbeitrag inbegriffen, den Sie bezahlen. Der SaaS-Dienstleister sorgt dafür, dass Ihre Onlineshop-Software immer aktuell ist. Die regelmäßigen Systemupdates reichen von kleinen, cleveren Anpassungen bis hin zu völlig neuen Möglichkeiten im Onlineshop. All diese neuen Funktionen stehen automatisch für alle zur Verfügung.

Bei einer Open-Source-Lösung sind Sie selbst für die Aktualisierung Ihres Onlineshops verantwortlich. Auch dafür müssen Sie - falls Sie sich selbst nicht so gut auskennen - einen externen Dienstleister beauftragen und bezahlen. Geht beim Aktualisieren mit den verfügbaren Updates etwas schief, kann es außerdem vorkommen, dass Ihr Onlineshop (teilweise) nicht mehr richtig läuft. Die Updates nicht zu installieren, ist jedoch auch keine Option. Da es sich um Open Source handelt, kann jeder böswillige Hacker sehen, welche Schwachstellen Ihr Onlineshop hat, und dann das gesamte System hacken.

SaaS Onlineshop

5.     SaaS = einfach erweiterbar

Wenn Sie eine SaaS-Lösung wählen, können Sie den Onlineshop, der als Basisversion für Sie bereitsteht, selbst einfach mit Verknüpfungen und Apps erweitern. So können Sie ganz einfach diverse Zahlungsarten einbinden und verfügen oft über einen App Store, in dem sich unzählige eigene Apps des Dienstleisters oder Apps von Partnern finden, die Sie in Ihren Onlineshop einbinden können. Zum Beispiel Apps für Marketing oder Buchhaltung. Da Sie bei SaaS keinen programmierbaren Onlineshop haben, kann dies für Sie auch ein Nachteil sein. Sie können nämlich nicht alle Funktionen, die Sie sich selbst ausgedacht haben, direkt selbst entwickeln (lassen) und in Ihren Onlineshop einbinden.

 

Bei Open Source ist die freie Erweiterung Ihres Onlineshops hingegen möglich, weil der Quellcode öffentlich ist. Wenn Sie also eine komplexe individuelle Lösung benötigen, damit Ihr Onlineshop die Funktionen aufweist, die Sie gerne haben wollen, ist eine Open-Source-Lösung dafür gut geeignet und die beste Wahl. Außerdem erstellen viele Entwickler für die beliebten Open-Source-Onlineshop-Systeme unzählige Erweiterungen. Mit diesen Erweiterungen, oft in Form von Plug-Ins oder Modulen, können zusätzliche Funktionen für den Onlineshop vorgesehen werden. Viele Plug-Ins sind kostenlos erhältlich, für manche müssen Sie einen Fixbetrag zahlen.

Hoffentlich sind Sie nach dem Lesen dieses Blogs etwas schlauer, was die großen Unterschiede zwischen SaaS und Open Source betrifft. Sind Sie aufgrund all der Vorteile von SaaS auf den Geschmack gekommen und möchten auch einen SaaS-Onlineshop betreiben? Dann starten Sie hier Ihren eigenen Onlineshop.

Cookie Richtlinie

Warum nutzen wir Cookies? Einfach weil sie helfen, die Website nutzbar zu machen und Ihre Browsererfahrung zu verbessern. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.

Wähle Cookies

Technisch notwendige Cookies sind für den Betrieb der Seite unerlässlich und ermöglichen beispielsweise sicherheitsrelevante Funktionalitäten.

"Persönliche Cookies" enthalten persönliche Informationen für maßgeschneiderte, personalisierte Informationen/L&oouml;sungen. Ja, ich habe die Informationen zu den persönlichen Cookies gelesen und willige in das Setzen der Cookies ein.

Anonyme, analytische Cookies. Ja, ich habe die Informationen zu den anonymen, analytischen Cookies gelesen und willige in das Setzen der Cookies ein.

Akzeptiere alle Cookies
Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung