arrow_backAktuelles anzeigen

In 7 Schritten zu einem erfolgreichen Businessplan für Ihren Onlineshop

24-06-2020

door Adonay Ghebremariam

Ein guter Start ist die halbe Miete. Wichtige Voraussetzung für den erfolgreichen Start eines Onlineshops ist ein guter Businessplan. Wenn Sie diesen Plan erstellt haben, sind Sie gut auf die geschäftlichen Fragen vorbereitet, die auf Sie als Onlineshopinhaber zukommen. Sie lassen einige Punkte aus dem Businessplan weg? Dann wird es schwer, Ihren Onlineshop gut zu führen. In diesem Blog lesen Sie, woraus ein Businessplan für den Onlineshop besteht und welche Schritte nötig sind, um den Businessplan selbst zu erarbeiten, bevor Sie tatsächlich Ihren Shop erstellen und führen können.

Schritt 1: Ermitteln Sie den Mehrwert Ihres Onlineshops

Es gibt heute so viele Onlineshops, dass es schwer fällt, einzigartig zu sein. Deshalb müssen Sie als Erstes Ihren Mehrwert bestimmen. Weshalb ist das Produkt, das Sie verkaufen möchten, das beste? Welches Problem wollen Sie lösen? Welche Personen betrifft das Problem? Wie erreicht man diese Menschen am besten?

 

Wenn Sie sich all das überlegen, entsteht Ihre Daseinsberechtigung. Das Business Model Canvas ist ein praktisches Tool, das Ihnen in 9 Themen bei den oben angeführten Fragen hilft. So können Sie Ihr eigenes Geschäftsmodell übersichtlich umreißen. Laden Sie hier das Business Model Canvas herunter.

Schritt 2: Überlegen Sie, was Sie alles zum Verkaufen benötigen

Jetzt, wo Sie wissen, an welche Zielgruppe Sie sich richten möchten, sollten Sie in Ihren Businessplan natürlich auch aufnehmen, was Sie alles brauchen, um den Onlineshop tatsächlich starten zu können. Auch dazu eignet sich das Business Model Canvas hervorragend.

 

Wenn Sie auflisten, was Sie benötigen, wissen Sie auch gleich, welche Kosten auf Sie zukommen und welche Schritte noch erforderlich sind, bevor der Shop online gehen kann.

 

Tipp: Brauchen Sie zu viele verschiedene Sachen? Dann erstellen Sie doch eine Prioritätenliste der Dinge, die als Erstes angeschafft werden müssen.

Businessplan_2.png

Schritt 3: Entscheiden Sie, auf welcher e-Commerce-Plattform Ihr Onlineshop laufen soll.

Wenn Sie einen Onlineshop betreiben, wollen Sie natürlich gut mit der Software arbeiten können, mit der Ihr Shop läuft. Bei der Software haben Sie zwei Optionen, Open Source Software oder Software as a Service oder auch SaaS.

 

Der große Unterschied zwischen beiden ist, dass Sie bei Open Source Software kaufen und bei SaaS Software mieten. Der Vorteil von Open Source Software ist, dass Sie nicht vom Software-Provider abhängig sind und Ihren Onlineshop völlig frei gestalten können. Der Nachteil ist, dass Sie relativ viel Zeit und Geld brauchen, bevor Sie online gehen können.

 

Der Vorteil von SaaS ist, dass Sie keine hohen Anfangskosten haben und nicht nur Geld, sondern auch Zeit sparen, da vieles bereits fertig eingerichtet ist. So können Sie schon nach wenigen Tagen mit dem Verkauf auf Ihrem Onlineshop beginnen. Wenn Sie also schnell mit dem Verkauf loslegen möchten, sollten Sie den Onlineshop mit SaaS aufbauen.

 

CCV Shop ist ein SaaS-Anbieter. Abgesehen davon, dass es Sie relativ wenig Zeit und Geld kostet, online zu gehen, können Sie bei CCV Shop auch die neuesten Funktionalitäten für den e-Commerce nutzen. Außerdem werden Updates automatisch aufgespielt, so dass Sie sich ganz auf Ihren Onlineshop konzentrieren können.

Viele Softwareanbieter bieten eine bestimmte Testzeit an, wenn Sie ein Paket kaufen wollen, so dass Sie schauen können, ob das System so läuft, wie Sie sich das vorstellen. Auch bei CCV Shop haben Sie die Möglichkeit, 21 Tage lang zu prüfen, ob das Führen eines Onlineshops mit der Software von CCV Shop Ihren Wünschen entspricht. In diesem Testzeitraum können Sie alle Funktionen verwenden, die die Software bietet, und es kommt nicht zu einer automatischen Verlängerung.

Tipp: Erstellen Sie eine Liste aller Funktionen und Möglichkeiten, die Ihr Onlineshop haben muss, bevor Sie sich endgültig entscheiden.

Schritt 4: Lassen Sie sich ins Handelsregister eintragen

Jetzt, wo Sie wissen, was Sie verkaufen möchten und welche Plattform Sie nutzen möchten, müssen Sie Ihren Onlineshop als Gewerbe ins Handelsregister eintragen lassen. Das ist vorgeschrieben, bevor Sie offiziell mit dem Onlinehandel beginnen können. Das Handelsregister ist die einzige Stelle, bei der Unternehmen offiziell registriert werden. Für den Handelsregistereintrag müssen Sie Ihre Angaben erst online durchgeben. Dann wählen Sie die Unternehmensform. Die meisten Leute, die einen Onlineshop eröffnen, melden sich als Einzelunternehmer an.

 

Zusätzlich zur Angabe Ihrer Daten müssen Sie auch einen Termin bei der für Sie zuständigen Handelskammer vereinbaren. Nehmen Sie einen gültigen Ausweis mit.

 

Tipp: Achten Sie darauf, dass Sie vor dem Termin bei der Handelskammer einen guten Geschäftsplan haben. Die Handelskammer kann nämlich Fragen zu Ihrer Geschäftstätigkeit stellen.

Schritt 5: Regeln Sie die geschäftliche Seite Ihres Onlineshops

Das ist vielleicht eine weniger spannende Angelegenheit, die beim Starten eines Onlineshops zu erledigen ist. Sie ist jedoch wichtig! Wenn Sie nämlich mit dem Onlinehandel beginnen, müssen Sie ein Geschäftskonto eröffnen. Mit einem Geschäftskonto sichern Sie den finanziellen Überblick über Ihren Onlineshop. Die meisten Banken in den Niederlanden bieten ein solches Konto an.

 

Abgesehen vom Geschäftskonto brauchen Sie auch eine gute Buchhaltung und Verwaltung. Bei der Finanzbuchhaltung ist unter anderem an Rechnungen zu denken, die an die Kunden herausgegangen sind. Damit Sie bei einem Partner oder Lieferanten einen seriösen Eindruck machen, müssen diese Dinge gut geregelt sein.

 

Als Onlinehändler müssen Sie außerdem Umsatzsteuer zahlen. Umsatzsteuer wird auf den Umsatz erhoben, den Sie mit dem Verkauf der Produkte oder Leistungen erzielen, die Sie im Onlineshop anbieten.

 

Tipp: Es gibt viele gute Buchhaltungsprogramme, mit denen Sie Ihre Buchhaltung schnell und einfach erledigen können. CCV Shop bietet viele solcher Buchhaltungsprogramme an, die Sie mit Ihrem Onlineshop verknüpfen und so alles mit einem Klick verwalten können. Schauen Sie sich die Apps hier an.

Businessplan_3.png

Schritt 6: Treffen Sie konkrete Absprachen mit Lieferanten

Jetzt, wo geschäftlich alles geregelt ist, ist es an der Zeit, Absprachen mit Ihren Lieferanten zu treffen. Vielleicht haben Sie schon einige Lieferanten im Hinterkopf, an die Sie sich wenden möchten. Schauen Sie, ob diese Lieferanten die Anforderungen erfüllen, die Ihnen vorschweben.

 

Als Erstes müssen Sie mit den Lieferanten Produktvereinbarungen treffen. Die Produkte, die Sie einkaufen möchten, müssen natürlich Ihren Ansprüchen gerecht werden. Abgesehen von Qualitätsaspekten bietet es sich auch an, zu klären, ob der Lieferant sicherstellen kann, dass Sie jederzeit genügend Artikel vorrätig haben.

 

Zusätzlich zu Produktvereinbarungen müssen Sie auch Logistikabsprachen treffen. Die Artikel sollen natürlich auch rechtzeitig beim Kunden ankommen. Auch die Frage, wie der Kunde Ihre Artikel bekommen soll, ist wichtig. Möglicherweise überlassen Sie ja den Versand Ihrer Artikel dem Lieferanten. Dann wären da noch konkrete Absprachen zur Lieferfrist. Achten Sie deshalb von Anfang an auf die Versandoptionen Ihres Lieferanten.

 

Vielleicht möchten Sie die Artikel aus Ihrem Onlineshop direkt an Ihre Kunden schicken. Wenn Sie das wollen, müssen Sie selbst konkrete Absprachen mit dem betreffenden Versanddienstleister treffen. CCV Shop bietet viele Verknüpfungen mit Versanddienstleistern. Zum Beispiel PostNL, DHL und MyParcel. Wenn Sie sich für einen Versanddienstleister entschieden haben, können Sie ihn einfach mit Ihrem Onlineshop verknüpfen.

Schritt 7: Erobern Sie den Markt!

Nachdem Sie jetzt alles Erforderliche geregelt haben, geht es darum, Ihre Message so effizient und wirksam wie möglich rüberzubringen. Dabei ist ein Marketingplan sehr hilfreich. Sie möchten natürlich, dass nur die Leute, die Ihre Produkte brauchen, die Message hören.

Ermitteln Sie Ihre Hauptzielgruppen

Das sind die Personen, denen Sie Ihr Produkt verkaufen möchten. Prüfen Sie, wer den Wert braucht, den Sie im Business Model Canvas entwickelt haben. Ergeben sich da unterschiedliche Gruppen? Dann wählen Sie die wichtigste(n) Zielgruppe(n). Achten Sie darauf, dass die Zielgruppen konkret definiert sind.

Lernen Sie die Konkurrenz kennen

Vielleicht sind Sie nicht der Einzige, der das Produkt verkaufen will, für das Sie sich entschieden haben. Die Konkurrenz kennenzulernen ist deshalb auf jeden Fall gut. Sie können dabei schauen, welche Chancen sich bieten, sich mit Ihrem Onlineshop von Ihren Mitbewerbern abzuheben.

Tipp: Vielleicht hat Ihr Lieferant noch mehr Kunden, die dasselbe Produkt verkaufen wie Sie. Fragen Sie den Lieferanten ruhig danach, dann haben Sie einige Mitbewerber gleich im Blick.

Businessplan_4.png

Nehmen Sie eine Marktanalyse vor

Prüfen Sie, wie der Markt für Ihre Produktgruppe aussieht. Es kann sein, dass die Nachfrage nach den Produkten, die Sie verkaufen möchten, in letzter Zeit zugenommen hat - oder auch rückläufig ist. Analysieren Sie die entsprechenden Daten und spüren Sie Trends und Entwicklungen auf, die Ihnen helfen, den Markt besser zu verstehen.

 

Tipp: Gute Quellen für solche Daten sind die Statistikämter.

Werten Sie alles in einem SWOT-Diagramm aus

Eine SWOT-Analyse zeigt alle Stärken (Strength) und Schwächen (Weaknesses) Ihrer Firma gegenüber den Chancen (Opportunities) und Risiken (Threats), die der Markt bietet. Jeder Aspekt beinhaltet 3 bis 5 Punkte, die so miteinander abgeglichen werden.

Nachfolgend ein kurzes Beispiel mit einem Punkt pro Aspekt und einer Kamera als Beispielartikel.

1.       Stärke (Strength): Sie verkaufen hochwertige Kameras.

2.       Schwäche (Weakness): Noch kennt niemand Ihren Onlineshop.

3.       Chance (Opportunity): Immer mehr Leute kaufen Kameras online.

4.       Risiko (Threat): Die Zahl der Onlineshops, die Kameras verkaufen, nimmt zu.

 

Insgesamt haben Sie also 12 bis 20 Punkte, die bei der SWOT-Analyse behandelt werden. Wenn Sie diese Aspekte miteinander abgleichen, gewinnen Sie neue Einsichten, mit deren Hilfe Sie Ihre Kraft und Chancen optimal nutzen und die Folgen Ihrer Schwächen und Risiken auf dem Markt minimieren.

 

Erstellen Sie eine Marketingstrategie und einen konkreten Aktionsplan

Entscheiden Sie unter Berücksichtigung all der Daten, die Sie zusammengetragen haben, wie Sie das Marketing für Ihren Onlineshop gestalten wollen, so dass Sie Ihre Chancen und Stärken optimal ausschöpfen und sich keine Sorgen über eventuelle Schwächen und Risiken machen müssen.

Ein praktisches Modell dafür ist der Marketingmix. Er besteht aus den 4 P (Product, Price, Place & Promotion) und wird hier kurz erläutert. So können Sie sich als Unternehmer besser auf dem Markt positionieren.

Ein Beispiel mit den bereits angeführten Kameras:

 

1.       Product: Das Produkt, das Sie verkaufen, sind Kameras. Sie haben einzigartige Funktionen und eine                        hohe Pixelzahl, so dass das Benutzererlebnis sehr gut ist.

 

2.       Price: Die Kameras werden für 500,00 Euro angeboten. Für den Markt ist das ein mittlerer Betrag.

 

3.       Place: Die Kameras werden in einem Onlineshop verkauft, die Adresse lautet: kamerashop.de.

 

4.       Promotion: Da wir unsere Kameras online verkaufen, bewerben wir unseren Onlineshop mit Suchanzeigen.

 

Tipp: Natürlich möchten Sie, dass möglichst viele Menschen Ihren Onlineshop besuchen. In diesem Blog lesen Sie, wie Sie mehr Besucher auf Ihren Shop locken können (Link zu mehr Besucher).

Setzen Sie sich selbst ein Ziel

Wenn Sie mit einem Ziel arbeiten, geben Sie sich selbst einen Anreiz, ein bestimmtes Ziel zu erreichen. Das soll dazu führen, dass Sie sich stärker auf Ihren Onlineshop fokussieren, und verhindern, dass Sie Arbeiten, die zum Erreichen des Ziels beitragen, hinausschieben.

Formulieren Sie Ihr Ziel SMART. SMART ist ein Ziel, wenn es spezifisch (S), messbar (M), attraktiv (A), realistisch (R) und für einen bestimmten Zeitraum (T für time) ist. So können Sie einfach prüfen, ob Sie Ihr Ziel erreicht haben.

Ein Beispiel für ein SMARTes Ziel: In 3 Monaten muss kamerashop.de mindestens 50 Kameras für 500,00 Euro verkauft haben.

Legen Sie ein Marketingbudget fest

Wenn Sie ein Marketingbudget für sich festlegen, stellen Sie sicher, dass Sie nicht zu viel Geld für Marketing ausgegeben. Gleichzeitig zwingen Sie sich, möglichst effizient mit dem Geld zu wirtschaften, das Sie bereitgestellt haben. Letztendlich wollen Sie Ihr Marketingziel nämlich mit möglichst wenig Geld erreichen.

Es war ein langer Weg, aber Sie sind alle Punkte durchgegangen, die Sie abarbeiten müssen, um einen erfolgreichen Businessplan für Ihren Onlineshop zu erstellen. Wenn Sie alle Punkte erfolgreich durchgegangen sind, können Sie wirklich mit der Erstellung des Onlineshops loslegen.

Cookie Richtlinie

Warum nutzen wir Cookies? Einfach weil sie helfen, die Website nutzbar zu machen und Ihre Browsererfahrung zu verbessern. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.

Wähle Cookies

Technisch notwendige Cookies sind für den Betrieb der Seite unerlässlich und ermöglichen beispielsweise sicherheitsrelevante Funktionalitäten.

"Persönliche Cookies" enthalten persönliche Informationen für maßgeschneiderte, personalisierte Informationen/L&oouml;sungen. Ja, ich habe die Informationen zu den persönlichen Cookies gelesen und willige in das Setzen der Cookies ein.

Anonyme, analytische Cookies. Ja, ich habe die Informationen zu den anonymen, analytischen Cookies gelesen und willige in das Setzen der Cookies ein.

Akzeptiere alle Cookies
Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung