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Tipps für den internationalen Handel

10-06-2020

von Vera Voortman

Wenn Ihr Onlineshop in Deutschland erfolgreich läuft, brauchen Sie vielleicht eine neue Herausforderung. Oder Sie merken, dass Ihr Produktangebot im Ausland nachgefragt wird. Dann können Sie den Schritt wagen und mit Ihrem E-Business die Landesgrenzen hinter sich lassen. Diese Entscheidung will jedoch gut überlegt sein. Besonders wichtig ist es, zu evaluieren, welche Chancen sich Ihrem Onlineshop in einem anderen Land bieten. Ein internationaler Onlineshop wird auch als Cross-Border-E-Commerce bezeichnet. Das heißt nicht mehr als grenzüberschreitender Online-Verkauf von Waren oder Leistungen an Firmen und/oder Verbraucher. In diesem Blog geben wir Ihnen Tipps zur internationalen Geschäftsausrichtung.

internationalen Handel

Markt und Verbraucher

Wenn Sie das Land bzw. die Länder ausgesucht haben, in denen Sie Ihr Produktangebot anbieten wollen, müssen Sie sich Ihre neue Zielgruppe genau anschauen. Wie ist das Online-Kaufverhalten in dem Land und gibt es viel Konkurrenz? Wichtig ist auch, dass Ihr Onlineshop im Ausland exakt dem entspricht, was die Zielgruppe erwartet. Kundenloyalität ist dabei auch wichtig, bauen Sie ein Band zu Ihrer neuen Zielgruppe auf.

 

Man weiß, dass die Menschen in Europa ihre Onlineartikel am liebsten im eigenen Land kaufen. Wie gehen Sie damit als internationaler Onlinehändler um? Bei den Informationen, die Sie Ihren Besuchern an die Hand geben, sollten Sie so transparent wie möglich sein. Formulieren Sie klare Allgemeine Geschäftsbedingungen, besorgen Sie sich eine inländische Kontonummer und geben Sie diese auch auf Ihrem Onlineshop an. Weisen Sie vor allem auch darauf hin, an wen sich Kunden bei Fragen wenden können, und achten Sie auf einen guten Kundenservice. Eine eindeutige Telefonnummer und eine Kontakt- und E-Mail-Adresse sind entscheidend für die Vertrauenswürdigkeit. Andere Aspekte, die ebenfalls den Ausschlag geben können, sind ein nationales Gütesiegel und Kundenbewertungen.

Marketing und Social Media

Es ist natürlich wichtig, dass ihr Onlineshop im Ausland genauso gut gefunden werden kann wie in Deutschland. Eine wörtliche Übersetzung Ihres SEO-Contents ist dabei nicht die beste Option. Das Erste, was Sie machen sollten, ist eine Suchbegriffanalyse für das betreffende Land. Schreiben Sie die wichtigsten Suchbegriffe auf und lassen Sie einen

Muttersprachler den richtigen Content schreiben. Sie schaffen es oft, die Leute mit ihrer Ausdrucksweise und dem richtigen Ton zu erreichen. Denken Sie neben allgemeinen Texten auch an Seitentitel und Metadeskriptoren.

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Jedes Land hat eine eigene Kultur, deshalb gilt für jedes Land ein eigener Marketingansatz. Sie können mit Partnern vor Ort zusammenarbeiten, um mit der Beratung und Tipps von Einheimischen den optimalen Marketingansatz zu finden. Das zeigt, wie wichtig die richtige Marketing- und Kommunikationsform ist und wie gut sie zum Land Ihrer Wahl passen muss. Eine adäquate Marketingstrategie brauchen auch Ihre übrigen Marketing- und Kommunikationsformen, etwa Social Media. Bei Social Media können Sie ausgehend von einem bestehenden Profil kommunizieren oder für jedes Land, in dem Sie aktiv sein wollen, ein neues Profil erstellen. Wenn Sie verschiedene Profile verwenden, können Sie bei jedem Profil mit Ihrer Zielgruppe und Ihren Followern in der richtigen Sprache kommunizieren. Außerdem können Sie auf allen Social-Media-Kanälen und -Plattformen Links zu Ihren Onlineshops setzen. Das empfiehlt sich auch. Sie können - aus welchem Grund auch immer - nicht für jedes Land ein eigenes Profil erstellen? Dann können Sie auch von einem Profil aus kommunizieren. Am besten auf Englisch, weil das die Sprache ist, die die meisten Menschen sprechen und verstehen.

Kulturelle Unterschiede

Jedes Land hat seine eigene Kultur. Diese Kulturen können sich stark voneinander unterscheiden. Es ist wichtig, dass Sie Ihren internationalen Webshop gut auf die Kultur potenzieller Kunden im jeweiligen Land abstimmen. Wenn Sie beispielsweise einen Onlineshop in England starten möchten, könnte man meinen, die englische Kultur sei der deutschen recht ähnlich. Dem ist aber nicht so. In England legt man zum Beispiel großen Wert auf Höflichkeit, noch mehr als bei uns in den Niederlanden etwa. Deshalb ist es wichtig, dass Sie bei Ihrer Kommunikation mit den Besuchern die richtige Anrede verwenden.

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Wie bereits gesagt ist es wichtig, einen gut lesbaren Onlineshop in der richtigen Landessprache oder in einer allgemein gängigen Sprache wie zum Beispiel Englisch zu haben. Denken Sie dabei nicht nur an allgemeine Texte, sondern auch an die Artikelbeschreibungen und die gesamte übrige Kundenkommunikation. All dies muss in der richtigen Sprache zur Verfügung stehen. Internationale Kunden kaufen lieber, wenn der Onlineshop in ihrer eigenen Sprache zur Verfügung steht. Das sollten Sie bedenken, wenn Sie entscheiden, in welcher Sprache Ihr internationaler Onlineshop erscheinen soll.

 

Neben der Sprache gibt es noch andere Unterschiede, die Sie berücksichtigen sollten, etwa Verhalten, Interaktion und Technologie. Etwas, das in den Niederlanden ganz normal ist, kann in anderen Ländern als inakzeptabel gelten. Befassen Sie sich mit der Kultur des betreffenden Landes und den Normen und Werten der Menschen, die dort leben. Es ist wichtig, dass das, was Sie als Marke und Unternehmen transportieren, auch in anderen Ländern richtig vermittelt wird. Vor der Vergabe von Produktnamen sollten Sie vorab eine Studie durchführen, damit diese nicht missverständlich oder beleidigend sind. Oft reicht einfach eine Google-Recherche, um eventuelle Probleme aufzuspüren und einfach zu vermeiden. Weitere Tipps? Lesen Sie diesen Blog über Onlineshops im Ausland.

Zahlungsarten

Jedes Land hat andere Online-Zahlungsarten. In jedem Land zahlen die Kunden gerne mit inländischen Zahlungsmöglichkeiten. Achten Sie darauf, dass Sie die Zahlungsarten, die in dem jeweiligen Land beliebt sind, auf Ihrem Onlineshop anbieten. In Deutschland sind bei Onlinezahlungen Bitkom, Klarna und PayPal sehr beliebt, in den Niederlanden ist das beispielsweise iDeal. Bancontact ist die belgische Variante von iDeal. Der Kunde wählt seine eigene Bank und zahlt in einer sicheren Umgebung, nachdem er sich mit einem Code oder Benutzernamen angemeldet hat. PayPal ist in vielen Ländern eine gängige Zahlungsart und sehr einfach zu verwenden. Die Zahlungen gehen bei PayPal ein und werden direkt auf Ihr eigenes PayPal-Konto überwiesen.

Bieten Sie neuen ausländischen Kunden also möglichst viele Zahlungsoptionen, die sie gut finden. So kurbeln Sie den Cross-Border-Umsatz an. Wenn Sie möglichst viele Optionen anbieten, kann der Verbraucher selbst entscheiden, was er am liebsten mag. Wichtig ist, dass Sie all diese Optionen Ihren Besuchern gut kommunizieren. Präsentieren Sie die Logos deshalb immer gut sichtbar auf der Startseite Ihres Onlineshops.

Tipp: CCV Shop bietet einen eigenen Zahlungsdienstleister an, CCV Online Payments, mit dem Sie mühelos alle beliebten deutschen und ausländischen Bezahlsysteme mit Ihrem Onlineshop verknüpfen können, zum Beispiel iDeal, Visa, MasterCard, e-Maestro, PayPal, Bancontact, Überweisung, Sofortüberweisung und Giropay.

Versand

Der Versand ist natürlich ein sehr wichtiger Aspekt, wenn Sie einen Onlineshop im Ausland starten wollen. Internationale Internetkäufer geben an, dass sie es toll finden, wenn das Paket von einem lokalen Paketdienst zugestellt wird, so wie wir an Deutsche Post, DHL oder DPD gewöhnt sind. Überlegen Sie, welche Parteien Sie als internationalen Versanddienstleister für Ihre Bestellungen nehmen. Denken Sie dabei gut über zusätzliche Kosten für den Versand und eventuelle Retouren nach. Es kann schwierig sein, diese Preise zu berechnen, weil Sie neu auf dem Markt und in dem Land sind. Deshalb empfiehlt es sich, sich vorher gut zu informieren, bevor Sie etwas entscheiden. Schauen Sie zum Beispiel, was Ihre Mitbewerber anbieten. Ungefähr 70 % der Internetkäufer möchten, dass die Pakete zu ihnen nach Hause geliefert werden. Eine andere beliebte Lieferart ist die Lieferung an Abholstellen, beispielsweise von DHL.

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