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Einen Onlineshop starten? Super! Doch was gilt es auf jeden Fall zu vermeiden?

24-04-2020

von Vera Voortman

Letzte Woche haben wir in unserem Blog erörtert, was man tun muss, wenn man einen Onlineshop eröffnet hat. Wir sprachen über Dinge wie Bloggen, einen guten Kundenservice, eine logische Einkaufsroute, Zahlungsoptionen, Gütesiegel und Lagerverwaltung. Wenn Sie über all diese Dinge gründlich nachgedacht und sie in die Praxis umgesetzt haben, möchten Sie vielleicht auch wissen, was Sie beim Start eines Onlineshops NICHT tun sollten. In diesem Blog gehen wir auf 9 Fallstricke ein, die Sie nach Möglichkeit vermeiden sollten, und geben Ihnen nützliche Tipps.

 Einen Onlineshop starten

1.      Unklarheiten bezüglich Versand- und Retourenabwicklung

Vielleicht kennen Sie das aus eigener Erfahrungen: Sie möchten einen Artikel bestellen, aber vorher gerne wissen, wie lange die Lieferzeit ist. Doch Sie können diese Informationen bei dem betreffenden Onlineshop nicht finden. In vielen Fällen verlassen Kunden in so einer Situation den Onlineshop und gehen zu einem Mitbewerber, der diese Informationen klar angibt. Natürlich möchten Sie so etwas als Unternehmer gerne vermeiden. Achten Sie deshalb darauf, dass diese Informationen immer unmissverständlich angezeigt werden. Dies gilt nicht nur für Angaben zum Versand, sondern auch für die Retourenabwicklung. Der Versand ist eine feste Größe, die Lieferfrist ist nicht immer sicher. Deshalb ist es gut, neben der Standardlieferfrist auch die voraussichtliche Lieferfrist anzugeben. Eine weitere Möglichkeit, die den Kunden beruhigt, sind Trackingoptionen. Wenn Sie diese in Ihren Onlineshop aufnehmen, wird der voraussichtliche Zustelltermin klar angegeben.

2.      Keine klar definierte Zielgruppe

Einen Onlineshop ohne eine genau umrissene Zielgruppe zu eröffnen, ist nicht so optimal. Wenn Sie die Idee für Ihren Onlinehandel ausgearbeitet haben, sollten Sie unbedingt auch wissen, an wen Sie sich richten möchten. Wenn Sie das klar haben, können Sie die gesamte Kommunikation zu Ihrem Onlineshop viel zielgerichteter gestalten. Dies erhöht Ihre Umsatzchancen, weil Sie sich an die Zielgruppe richten, für die Sie das Produkt konzipiert haben oder zu der das Produkt perfekt passt. Es gibt verschiedene Merkmale, die Sie bei der Festlegung einer Zielgruppe berücksichtigen können. Zum Beispiel Geschlecht oder Alter, aber auch Beruf und Freizeitaktivitäten. Wichtig ist, sich in den Kunden hineinzuversetzen, also zu überlegen, auf welchen Onlinekanälen Ihre Zielgruppe aktiv ist, z. B. Social Media-Plattformen wie Facebook oder Instagram.

3.      Schlechte (Produkt-)Fotos

Verbraucher legen heute großen Wert auf hochwertige Abbildungen. Dies gilt auch für Ihre Produktfotos. Stellen Sie hochwertige Produktfotos ein, auf denen das Produkt gut zu sehen ist. Hochwertige Fotos müssen nicht nur scharf sein, sondern auch die richtige Größe haben und farblich zu Ihrem Onlineshop-Farben passen. Sie können selbst keine guten Fotos machen? Kein Problem! Es gibt genügend lizenzfreie Bilder auf Websites wie Pixabay und Pexels. Vielleicht finden Sie dort Fotos, die Sie benutzen können. Achten Sie aber darauf, dass diese Fotos aus dem Internet nicht urheberrechtlich geschützt sind, damit Sie sie ohne Zustimmung des Fotografen verwenden können – sonst machen Sie sich strafbar.

Einen Onlineshop Erstellen

4.      Mangelnde Transparenz bei Rabatten

Angenommen, die Besucher Ihres Onlineshops erhalten 10 % Rabatt. Wenn ein Kunde dann erst im Warenkorb feststellt, dass der Rabatt für den gewählten Artikel nicht gilt, ist die Gefahr groß, dass dieser Kunde Ihren Onlineshop verlässt. Geben Sie Rabatte und Preise in Ihrem Onlineshop daher immer klar und deutlich an und verzichten Sie auf „Kleingedrucktes“, damit diesbezüglich keine Unklarheiten entstehen.

Einen Onlineshop starten Don't

5.      Inkonsistentes Corporate Design

Ihr Logo, Ihre Farbwahl und eigentlich Ihr gesamtes Corporate Design sind ein wichtiger Teil Ihres Unternehmens. Damit schaffen Sie nämlich den Wiedererkennungswert. Legen Sie sich ein einprägsames, klares Logo zu, verwenden Sie konsequent eine bestimmte (gut lesbare) Schriftart und legen Sie die Farben Ihres Corporate Designs fest, so dass Sie es überall verwenden können. Sie schicken ein Mailing an Ihre Kunden? Dann achten Sie darauf, dass das Logo zu sehen ist und Sie im Mailing dieselben Farben verwenden wie in Ihrem Onlineshop. Wenn Sie es schwierig finden, selbst ein Logo zu entwerfen, oder unsicher sind, ob alles zusammenpasst, helfen Ihnen unsere Premium-Service-Designer gerne. Gemeinsam mit Ihnen prüfen sie, wie sich die Elemente in Ihrem Onlineshop anpassen lassen.

6.      Keine Bewertungen im Onlineshop

Viele Onlinekunden geben nach dem Einkauf Bewertungen ab. Dadurch erhalten andere Onlinekunden einen Eindruck von einem Artikel, einer Dienstleistung oder einem Webshop, ohne selbst damit Erfahrungen gemacht haben zu müssen. Bewertungen sind für viele Onlinekunden so wichtig, weil sie anhand dieser Informationen entscheiden können, ob und in welchem Onlineshop sie einen bestimmten Artikel kaufen oder nicht. Gefakte Bewertungen anzuzeigen oder keine Bewertungsmöglichkeit zu bieten, ist daher nicht sehr kundenfreundlich. Gefälschte Bewertungen, zum Beispiel durch eigene Mitarbeiter, fallen oft auf und können die Vertrauenswürdigkeit Ihres Onlineshops ankratzen. Auch wenn zu einem Artikel oder Unternehmen keine einzige Bewertung im Internet zu finden ist, werden Onlinekäufer misstrauisch. Deshalb ist es eine gute Idee, Besuchern die Möglichkeit zu bieten, ihre Meinung abzugeben. Sie sind Kunde von CCV Shop und bieten Ihren Kunden noch keine Bewertungsmöglichkeit? Gehen Sie in unseren App Store und installieren Sie eine unserer Bewertungs-Apps!

7.     Keine Präsenz in den Social Media

Die Präsenz in den sozialen Medien ist heutzutage extrem wichtig. Es ist geradezu merkwürdig, wenn man nicht in den sozialen Netzwerken präsent ist. Denn diese Präsenz erhöht die Vertrauenswürdigkeit Ihres Onlineshops. Denken Sie bei Social Media an Plattformen wie Instagram, Facebook, Pinterest, LinkedIn und Twitter. All diese Plattformen können Sie nutzen, um Ihre Reichweite und Ihren Umsatz zu erhöhen, weil Sie alle mit Ihrem Onlineshop verbunden sind. Wichtig für die Nutzung der sozialen Netzwerke ist eine klare Strategie. Je nach Zielgruppe und Ziel können Sie eine eigene Strategie entwickeln und überlegen, welcher Content für Ihre Zielgruppe und Ihr Ziel interessant ist. Außerdem sollten Sie auf Konsistenz achten, sowohl bei der Häufigkeit, in der Sie Content veröffentlichen, als auch bei den Themen Ihrer Beiträge. Noch mehr Tipps zu Social Media finden Sie hier!

Einen Onlineshop starten

8.      Kein E-Mail-Marketing

Vergessen Sie nicht, neben den Social Media auch Mailings zu verschicken. Viele Verbraucher schätzen es, mit kurzen E-Mails über den Verlauf ihrer Bestellung informiert zu werden oder eine Mail mit den neusten Updates und neusten Produktkollektionen zu bekommen, die Sie in Ihrem Onlineshop anbieten. Achten Sie jedoch darauf, nicht zu viele E-Mails zu verschicken. Fragen Sie sich also bei jeder E-Mail, die Sie senden möchten, ob die E-Mail wirklich etwas Neues enthält. Solange Sie dies tun, ist E-Mail-Marketing ein hervorragender Kanal, um mit Ihren Kunden in Kontakt zu bleiben. Außerdem ist eine E-Mail-Kampagne für Sie sehr aufschlussreich, weil eine solche Kampagne gut messbar ist. Ganz nebenbei können Sie so verschiedene E-Mail-Versionen bei Ihren Kunden austesten und sehen, was bei Ihrer Zielgruppe am besten ankommt. Es gibt diverse Arten von E-Mails: Newsletter, eventbezogene E-Mails, Winback-E-Mails und E-Mails zu konkreten Kaufvorgängen.

9.      Ignorieren von Zahlen

Wenn Sie sich Ihre Ergebnisse und Statistiken nie ansehen, entgehen Ihnen wichtige Informationen. Aus den Zahlen können Sie nämlich viele wertvolle Erkenntnisse zum Besucherverhalten ablesen und vielleicht erfahren, warum sie z. B. einen Artikel im Warenkorb liegen lassen oder das Kontaktformular nicht ausfüllen. Es ist sinnvoll, diese Erkenntnisse von Zeit zu Zeit zu analysieren und daraus die nötigen Schlüsse zu ziehen, damit Sie Ihren Onlineshop entsprechend optimieren können. Viele dieser Erkenntnisse lassen sich mit Tools wie Google Analytics gewinnen. Dort können Sie unter Verhalten, Site-Content und verschiedenen Elementen erkennen, wie viel Zeit ein Besucher durchschnittlich auf einer Seite verbringt und wie viele Menschen den Besuch Ihres Onlineshops abbrechen.

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