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In 6 Schritten die Öffnungsrate von E-Mail-Aktionen erhöhen

Teil 2

31-05-2021

Von Eva Rouwenhorst

Letzte Blog hatten wir es in Teil 1 dieses Zweiteilers davon, was genau eine gute Öffnungsrate eigentlich ist und welche Probleme bei E-Mails mit niedriger Öffnungsrate oft vorliegen. Wir behandelten auch die ersten beiden Schritte des Plans zur „Verbesserung der Öffnungsrate“, nämlich das Ausräumen technischer Hindernisse und die Bedeutung von Relevanz und der persönlichen Anrede. Sind Sie neugierig, wie Sie die Öffnungsrate Ihrer E-Mail-Kampagnen noch weiter erhöhen können? Dann lesen Sie gleich weiter.

Öffnungsrate von E-Mail

Schritt 3: Betreffzeile optimieren

Unter Schritt 1 sagten wir bereits, dass Sie in Ihren E-Mails nicht zu viele spamverdächtige Wörter, Euro-Symbole, Ausrufezeichen und Großbuchstaben verwenden sollten. Das wirkt sich nämlich negativ auf die Zustellung der E-Mail aus. Doch können Sie bei der Betreffzeile Ihrer E-Mails noch mehr zur Erhöhung der Öffnungsrate tun?

 

Denken Sie immer daran, dass eine gute Betreffzeile kurz und knackig sein muss. Die Betreffzeile wird von den Mailprogrammen nämlich nach einer bestimmten Zeichenzahl abgeschnitten, der Rest ist nicht mehr zu sehen. Deshalb ist es gut, die wichtigsten Informationen am Satzanfang unterzubringen und sich auf circa 40 Zeichen zu beschränken.

 

Fragen Sie sich außerdem bei jeder Betreffzeile, die Sie schreiben, ob die Message der E-Mail aus der Betreffzeile klar hervorgeht, bevor der Empfänger die Mail tatsächlich öffnet. Natürlich müssen Sie das, was Sie in der Betreffzeile versprechen, auch tatsächlich halten. Oft werden Teaser verwendet, damit der Empfänger die E-Mail öffnet. Der Inhalt entspricht dann aber nicht den Erwartungen, die mit der Betreffzeile geweckt wurden. Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass der Empfänger die E-Mail dieses Absenders beim nächsten Mal gar nicht mehr öffnet, weil er schon einmal enttäuscht wurde. Geben Sie alles, um Ihre Adressaten wirklich dazu zu inspirieren, die Mail zu öffnen, aber ohne falsche Versprechungen zu machen!

 

Noch ein Tipp zur Erhöhung der Öffnungsrate: Benutzen Sie vorne in der Betreffzeile ein Emoji und schauen Sie, ob sich das positiv auf die Öffnungsrate auswirkt. Achten Sie darauf, dass das Emoji, das Sie verwenden, immer zur Betreffzeile passt. Eine „Winter-Sale-Aktion“ mit einer Sonne als Emoji ist zum Beispiel unlogisch.

Öffnungsrate von E-Mail

Schritt 4: Snippet-Zeile als Trigger benutzen

Neben der Betreffzeile hat eine E-Mail auch eine Snippet-Zeile. Das ist die Zeile, die man oft unter der Betreffzeile im Posteingang und nach dem Öffnen über dem Header-Bild der E-Mail sieht. Auch diese Zeile können Sie nutzen, um Ihre Kunden zusätzlich zum Öffnen der E-Mail zu animieren.

 

Ganz wichtig: Nutzen Sie unbedingt die Snippet-Zeile. Immer wieder kommt es vor, dass diese Zeile gar nicht ausgefüllt wird. Dann wird der nächstfolgende Text der E-Mail anstelle der Snippet-Zeile angezeigt. Das kann dann auch schon mal der Text „Vom Newsletter abmelden“ sein, und das ist natürlich ein Satz, der absolut nicht ins Auge springen soll, bevor der Empfänger die Mail überhaupt geöffnet hat.

 

Auch zu lange Snippet-Zeilen kann man häufig beobachten. Die Snippet-Zeile wird wie die Betreffzeile abgeschnitten, deshalb ist es auch hier wichtig, dass sie kurz und prägnant ist und den Empfänger zum Öffnen der E-Mail animiert. Nehmen Sie einen Satz, der die Betreffzeile fortsetzt, oder verstärken Sie mit dem Snippet die Betreffzeile.

Beispiel für Snippet, das den Betreff fortsetzt

Betreffzeile: Köstlichen Kaffee im Homeoffice?

Snippet-Zeile: Wer will das nicht?! Bei uns finden Sie über 100 Sorten

 

Beispiel für Snippet, das die Betreffzeile verstärkt

Betreffzeile: Köstlichen Kaffee im Homeoffice?

Snippet-Zeile: Wussten Sie schon, dass Kaffee die Produktivität erhöht?

Schritt 5: Absendername und Versandzeitpunkt gut überlegen

Unter welchem Namen verschicken Sie Ihre E-Mails? Höchstwahrscheinlich unter Ihrem Firmennamen. Aber haben Sie schon mal überlegt, auch den Absender zu personalisieren? Das kann die Öffnungsrate Ihre E-Mails nämlich erhöhen.

 

Nehmen wir wieder den Kaffeehändler als Beispiel. Wenn dieser Onlineshop eine Mail unter dem Firmennamen verschickt, sehen Sie im Posteingang eine neue E-Mail vom „Kaffeehändler“. Der Onlineshop kann jedoch auch einen persönlicheren Absender wählen und als „Stefan von Ihrem Kaffeehändler“ schreiben. Diese Variante ist zwar persönlicher, sie ist aber auch etwas länger als die erste, wodurch sich die Gefahr erhöht, dass ein Teil des Textes abgeschnitten wird. Und Sie müssen auch berücksichtigen, dass Ihre Kunden einen bestimmten Absendernamen gewöhnt sind. Es kann ihnen merkwürdig vorkommen, dass plötzlich ein anderer Name erscheint, das kann verdächtig wirken, so dass die Empfänger die Mail gerade nicht öffnen. Nehmen Sie eine solche Änderung deshalb nicht unbesehen vor, sondern testen Sie die Wirkung erst mit einem A/B-Test. Mehr dazu erfahren Sie beim nächsten Schritt.

 

Noch eins: Verschicken Sie Ihre Mails auch wirklich zum optimalen Zeitpunkt? Das können Sie selbst einfach mit ein bisschen Herumexperimentieren herausfinden. Schicken Sie ein paar Mails zu einem anderen Zeitpunkt als üblich und prüfen Sie dann, ob sich das auf die Öffnungsrate auswirkt. Es kann sein, dass es morgens bei Ihnen gut funktioniert, weil die Kunden dann beim Frühstück ihren Posteingang durchscrollen, aber es kann auch sein, dass gerade der Abend der beste Versandzeitpunkt ist.

Schritt 6: A/B-Tests machen

Nicht alle oben beschriebenen Schritte sind automatisch für Sie geeignet. Bei Aspekten wie der Betreff- und der Snippet-Zeile, dem Absendernamen und dem Versandzeitpunkt muss man ausprobieren, was am besten funktioniert. Tests können beim E-Mail-Marketing niederschwellig mit einem A/B-Test durchgeführt werden. Bei einem A/B-Test testen Sie zwei Varianten. Zum Beispiel Variante A, Betreffzeile mit Emoji, und Variante B, Betreffzeile ohne Emoji.

 

Wichtig ist dabei, dass Sie Version A und B an eine gleich große Kundengruppe schicken und nicht schon nach einem oder zwei Tests Schlussfolgerungen ziehen. Eine höhere Öffnungsrate muss in diesem Fall nämlich nicht unbedingt daran liegen, dass Sie ein Emoji hinzugefügt haben. Dazu fand der Test noch nicht oft genug statt. Testen Sie jede Änderung mindestens drei Mal. Stellen Sie bei jedem Test eine signifikante Verbesserung der Öffnungsrate bei der Emoji-Variante fest? Nehmen Sie das dann bei künftigen E-Mail-Aktionen auf und starten Sie den nächsten Testlauf, bei dem Sie eine andere Änderung ausprobieren.

Öffnungsrate von E-Mail

Möchten auch Sie die Öffnungsrate Ihrer E-Mails erhöhen? Prüfen Sie, ob technische Hindernisse vorliegen, die Sie ausräumen können, und gehen Sie alle Schritte unseres Aktionsplans durch, um zu sehen, womit Sie experimentieren können. Hoffentlich haben Sie tolle Ergebnisse und erreichen - oder übertreffen - die gesteckten Ziele gar! Viel Erfolg!

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